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Foto: Holger Thomsen

Trampen heute = Mitfahrbank

Das Prinzip ist einfach:
Schild umklappen, warten, mitfahren. Mehr ist nicht zu tun,
Wer nach Wanderup, Flensburg, Tarp, Schleswig oder Eggebek mitgenommen werden will, kann sich an der „Mitfahrbank“ vor dem Restaurant Sophia in Jerrishoe einfinden und dort ein entsprechendes Richtungsschild ausklappen. Autofahrer, die bereit sind, jemanden mitzunehmen, können so die Richtung und den Zielort erkennen.

Foto: Ralf Schmidt

Dann heißt es warten, ob jemand vorbeikommt, der bereit ist, den Fahrgast in die gewünschte Richtung mitzunehmen. Auch können sich Fahrer und Mitfahrer an der Mitfahrbank verabreden. Das Konzept setzt auf Freiwilligkeit.

Weitere Mitfahrbänke stehen in:
Tarp (Wanderuper Straße), Barderup (Barderuper Dörpstraat), Wanderup ( B200/Tarper Straße), Flensburg Weding (Schulstraße), Freienwill (Eckernförder Landstraße), Sieverstedt, Eggebek (Hauptstraße), Langstedt (Bollingstedter Straße) ... oder einfach mal schauen unter
https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1sfkdHJdAoCNHVeQZUX6hqy54WDA&ll=54.673938739712504%2C9.71724109375009&z=10

Hinsetzen

Wie weiter, wenn demnächst kein Bus fährt?

Sie wollen noch eben etwas aus der Apotheke holen oder müssen heute erst später zur Schule und es fährt kein Bus. Vielleicht möchten Sie eine Veranstaltung im Nachbarort besuchen oder ‚nur‘ die Umwelt schonen - dann nutzen Sie die MITFAHRBANK.

Klappen Sie einfach Ihren Zielort nach oben. So weiß jeder Autofahrer sofort, wohin Sie mitgenommen werden möchten. Die Mitfahrbank besteht aus einem Haltestellen-Schild und bis zu 5 Richtungs-Schildern mit den Zielorten der Umgebung. Jetzt heißt es, auf die passende Mitfahrgelegenheit zu warten. Da das sympathische System mittlerweile von immer mehr umweltbewussten Autofahrern akzeptiert wird, sollte sich die Wartezeit in Grenzen halten.

Mitfahren

Mitfahren und Freunde gewinnen:

Es fällt mittlerweile immer mehr auf, dass viele PKW’s nur mit einer oder maximal zwei Personen besetzt sind. Wieso dann nicht mal einen oder mehrere Menschen im eigenen Fahrzeug mitnehmen. Das ist um 100% klimaschonender als wenn wir selber bzw. allein fahren würden. Zudem verursachen wir so auch weniger Verkehrsbelastung, gerade in Städten, auf Pendlerstrecken und Haupt-Verkehrsadern.

Und was ganz nebenbei so kurzweilig wie wertvoll ist: ich lerne Menschen kennen und habe ein nettes Gespräch. Das ist doch um vieles schöner als die negativen Nachrichten aus dem Autoradio. Was will man mehr?

Ankommen

Sicheres Ankommen:

Nun sind Sie sicher und bequem an Ihrem Zielort angekommen. Vielleicht sogar schneller als Sie dachten. Und - nicht nur, dass Sie bequem, trocken und unterhaltsam eine Wegstrecke zurückgelegt haben - mit Spannung geht es wieder zurück oder zum nächsten Zielort. Womit? Na klar - mit der MITFAHRBANK!

Übrigens: Über die Haftpflichtversicherung sind alle Insassen mitversichert. Eine zusätzliche Insassenunfallversicherung ist nicht nötig. Mit dem Aufkleber ‚Mitfahrbank‘ signalisieren Sie, dass Sie gerne jemand mitnehmen. Zusätzliche Sicherheit soll eine Registrierungsmöglichkeit bieten, die noch entwickelt wird.

Weitere Informationen
Diese Form der geteilten Mobilität soll bis Mitte 2019 auf die Klimaschutzregion Flensburg ausgeweitet werden. In einem vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative geförderten Projekt werden in den 34 beteiligten Gemeinden sowie in Flensburg 45 Mitfahrbänke aufgestellt. Dadurch entsteht ein Netz aus Mitfahrpunkten und die Möglichkeit nicht nur hin, sondern auch zurück zu kommen, wenn keine Bus mehr fährt, steigt. Mit jeder Mitnahme wird eine Autofahrt vermieden und so aktiv das Klima geschützt. Die Mitfahrbank ist keine Konkurrenz, sondern ergänzt den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV).

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